Ofentipps

Wichtige Aspekte zur Brennholzlagerung

Das richtige Lagern von Brennholz ist wichtiger als die meisten Ofenbesitzer glauben. Falsch gelagertes Holz verliert ggf. bis zu 2/3 des Brennwertes.

Häufigster Fehler bei der Brennholzlagerung

Der häufigste Fehler bei der Brennholzlagerung ist, dass das Buchenholz nach der Fällung im Wald nicht sofort gespalten und luftig aufgesetzt wird. Bei der Buche setzt - wesentlich stärker als bei anderen Hölzern – ohne Luft ein Verstockungsprozess ein. Dabei zersetzen Fäulnisbakterien die brennbaren Bestandteile. Das Holz heizt danach immer schlechter.

Häufig wird frisch gefälltes Brennholz in geschlossenen Räumen oder Kellern gelagert. Der Wassergehalt im frisch gefällten Holz liegt bei bis zu 70 Prozent und kann von der Luft dann nicht ausreichend aufgenommen werden. Zum einen befindet sich das viele Wasser im geschlossenen Raum (pro Ster circa 350 Liter), was zu einer extrem hohen Luftfeuchtigkeit führt, zum anderen entsteht hierbei extrem viel Fäulnisgas im Raum. Das ganze Gebäude wird feucht und modrig. Zudem verliert das Holz an Qualität.

Empfehlung zum Brennholzmachen und Lagern

  1. Brennholz möglichst nur in den Monaten Dezember und Januar fällen.
  2. Rundlinge dicker als Unterarmstärke gleich nach der Fällung spalten.
  3. Spaltlinge mindestens sechs Monate draußen quer zur Windrichtung aufrichten und von oben wasserdicht abdecken.
  4. Nur trockenes Brennholz in Hütten oder Häusern lagern
  5. Mindestlagerdauer von Brennholz beträgt 15 Monate.

Die wichtigsten Punkte bei der Ofenplanung

Terminvereinbarung

Gespräch beim Ofenbauer (Vorbereitung und Themen)

  • Räumliche Bedingungen zu Hause (z.B. Passiv- oder Niedrigenergiehaus mit/ ohne Außenluftanschluss; Be- und Entlüftungssysteme)
  • Lebensstil (Häufigkeit der Ofennutzung)
  • Beheizen von einem Zimmer/ mehreren Zimmern
  • Standort des Ofens
  • Architektur/ Stil des Ofens
  • Strahlungswärme vs. schnelle starke Wärmeleistung
  • Zusätzliche Erwärmung des Warmwassers

Abnahme des Ofens (Schornsteinfeger)

  • Erstabnahme (Kosten je nach zeitlichem Aufwand 50-100 Euro)
  • Ausstellung des Feuerstättenbescheids
  • Häufigkeit der Reinigung (in Abhängigkeit mit Nutzung bis zu drei Mal pro Jahr; Kosten zwischen 25 und 30 Euro)
  • Feuerstättenschau (zwei Mal in sieben Jahren=

Begutachtung des Brennstoffs/-materials (Holzfeuchte)