Häufige Fragen

Fragen und Antworten zum Thema Ofen

Bestimmt ist hier die ein oder andere Frage dabei, deren Antwort Sie brennend interessiert. Ihr Fachmann für Öfen bietet für jedes Problem eine Lösung.

Öfen

Was sind die Vorteile von Grundöfen?

  • kleine Leistung – große Ausdauer
  • lange Wärmespeicherung
  • geringe Bedienintervalle
  • angenehme Wärmeabgabe
  • flexible Gestaltung
  • niedrige Emissionen
  • hoher Wirkungsgrad
  • geringer Wartungsaufwand
  • geringe, lang anhaltende Wärmeabgabe

Brennstoffe

Welche Brennstoffe sind in Ofen Innovativ Feuerungsanlagen zulässig?

Unsere Grundofenfeuerräume besitzen keinen Rost. Sie sind nur für feste Brennstoffe aus stückigem trockenem naturbelassenem Holz mit und ohne anhaftender Rinde geeignet. Gleichwertig sind Holzbriketts aus reinem Holz, nicht zu verwenden sind Holzbriketts aus Rinde. Wir empfehlen zwischen Weich- und Hartholz zu unterscheiden. Das Weichholz soll oberarmdick, das Hartholz unterarmdick gespalten sein.

Rußfilter

Brauchen Grundöfen einen Rußfilter?

Grundöfen sind vom deutschen Emissionsschutzgesetz ab 2015 betroffen. Der Nachweis kann auf drei verschiedene Arten erbracht werden.

  1. Einen geeigneten Filter installieren.
  2. Eine Erstmessung einmalig bei Inbetriebnahme.
  3. Oder einen Nachweis von einer anerkannten Prüfstelle über die Emissionen der vorgefertigten Feuerraumkonstruktion.

Die meisten Grundöfen bzw. alle Serienfeuerräume von Ofen Innovativ verfügen über ein Prüfstandzertifikat. Sie benötigen keinen Feinstaubfilter.

Grenzwerte

Was sind die Grenzwerte für bestehende Einzelfeuerraumanlagen für feste Brennstoffe?

Zwei Schadstoffe und der Wirkungsgrad müssen nachgewiesen werden: Kohlenmonoxid (1,25 g/Kubikmeter) und Staub 0,04 (g/Kubikmeter) sowie 80 Prozent Wirkungsgrad bei Grundöfen.

Immissionsschutzverordnung (1. BImschV)

Was sagt die Immissionsschutzverordnung über Grundöfen?

Die deutsche Immissionsschutzverordnung ist im Frühjahr 2010 geändert worden. Vor der Änderung waren Feuerstellen für feste Brennstoffe unter 15 kW Nennwärmeleistung frei von Immissionsnachweisen- oder Messungen. Neu ist, dass man zwischen Heizungen (Feuerungsanlagen) und Öfen (Einzelraumfeuerungsanlagen) unterscheidet. Bei Heizungen ist eine Messung durch den Schornsteinfeger ab 4 kW jedes zweite Jahr Pflicht. Bei Öfen gibt es keine Leistungsgrenze und keine Messung durch den Schornsteinfeger. Jede Ofenneuerrichtung muss mit einem Herstellerzertifikat oder durch eine Erstmessung vor Ort oder durch einen Staubfilter die gesetzlichen Grenzwerte nachweisen.
Grundöfen wurden von 2010 bis 2015 von der Nachweispflicht verschont. Ab 2015 müssen Grundöfen, wie alle anderen Öfen, auch einen Immissionsnachweis erbringen. Bei den handwerklich errichteten Öfen ist es ausreichend, wenn der Hersteller der Brennstelle (Ofentüre inklusive Feuerraum) ein Immissionsnachweis bestanden hat.
Bestandsgrundöfen, die vor dem Jahr 2015 errichtet wurden, sind von jeglicher Nachweispflicht befreit. Sie sind nicht von einer Nachrüst- oder Austauschfrist betroffen.

Messpflicht

Unterliegt ein Grundofen mit Kesseltechnik der wiederkehrenden Messpflicht?

Alle zentralen Heizungsanlagen für feste Brennstoffe ab 4 kW unterliegen der wiederkehrenden Messpflicht durch den Schornsteinfeger. Öfen (Einzelraumfeuerungsanalgen) mit Kesseltechnik müssen gesondert betrachtet werden. Der Gesetzgeber wollte Feuerstellen, die im Wohnraum stehen, nicht zur wiederkehrenden Messung verpflichten. Um zu vermeiden, dass findige Betreiber in ihren Heizungsraum einen Ofen mit Kesseltechnik installieren, um somit die wiederkehrende Messpflicht zu umgehen, gibt es eine Sonderregelung. Die Regelung sieht in vier Tabellen oder einem rechnerischen Nachweis eine Einzelbetrachtung vor. Ist in einem kleinen Wohnraum eine unangemessen große Nennwärmeleistung mit Kesseltechnik oder Warmluftleitungen installiert, droht die wiederkehrende Messpflicht. Das bedeutet, dass ein vergleichbarer Ofen in einem kleinen Wohnraum wiederkehrend Messpflichtig ist und in einem großen Raum von der wiederkehrenden Messpflicht befreit ist.

Feuerungsverordnung

Gemeinsamer Betrieb von Be- und Entlüftungsanlagen und Öfen?

In vielen Gebäuden werden Be- und Entlüftungsanlagen sowie Dunstabzugshauben installiert. Soll im gleichen Objekt eine Feuerstelle betrieben werden, muss man einiges beachten. Die gesetzliche Regelung (Feuerungsverordnung § 4) beschreibt die Situation in allen deutschen Bundesländern gleichlautend ganz klar. Der gemeinsame Betrieb ist danach möglich, wenn

  • ein gleichzeitiger Betrieb der Feuerstätte und der luftabsaugenden Anlage verhindert wird (Temperatursensor im Ofenrohr),
  • die Abgasabführung durch besondere Sicherheitseinrichtungen überwacht wird (nur bei atmosphärischen Gaskesseln),
  • die Abgase der Feuerstätte durch die Luft absaugende Anlage abgeführt werden (nur bei Gaskochstellen) oder
  • anlagentechnisch sichergestellt ist, dass während des Betriebs der Feuerstätte kein gefährlicher Unterdruck entstehen kann.

Die anlagentechnischen Druckbedingungen sind bei Be- und Entlüftungsanlagen in der Regel unkritisch für die Feuerstellen. Da der Schornsteinfeger und Sie als Betreiber meist keine Kontrolle über den Unterdruck Ihrer Lüftungsanlage haben, sind Maßnahmen notwendig. Der kritische Unterdruck ist für raumluftabhängige Feuerstellen 4 Pa und für raumluftunabhängige Feuerstellen mit DIBT-Zulassung 8 Pa. Laut der Installationsnorm, DIN 1946-6:2009-05, dürfen Lüftungsanlagen keinen größeren Unterdruck als 4 Pa erzeugen. Dass die Lüftung diese Grenze einhält, kann durch eine Messung unter Volllast und während des Betriebs der Feuerstelle festgestellt werden. Dafür gibt es vom Verband der Schornsteinfeger eine Arbeitsanweisung zur Messung des Unterdrucks im Aufstellraum. Die aufwendigere Lösung zur Kontrolle des Unterdrucks ist eine zugelassene Unterdrucküberwachung, die bei unzulässigem Druck das Lüftungsgerät abstellt. Bei Dunstabzugshauben im Abluftbetrieb werden immer kritische Unterdrücke für die Feuerstelle erzeugt. Die aufwendige Drucküberwachung würde die Abzugshaube ständig abschalten. Zur Vermeidung des Unterdrucks müssen Sie eine ausreichend große Zuluftöffnung (z. B. gekipptes Fenster) schaffen. Als Sicherheitseinrichtung ist ein Schaltkontakt am Fenster üblich.